Inhaltsverzeichnis » SIGN-MTB der Entstehung
Hintergrund
Ich habe das Projekt "Mountainbike" ins Leben geweckt. Warum? In Deutschland gibt nicht einmal hörbehinderte Mountainbike-Verein, Mountainbike-Guide in Gebärdensprache oder viel mehr. Erschwert kommt hinzu, dass sehr viele Leute sich meine Anfrage über MTB-Kurs, MTB-Tour oder so weiter in Deutschland und außerhalb Deutschland wegen meiner Hörbehinderte abgelehnt hat. Vermutlich aus Versicherungsgründe. Wahrscheinlich werde ich das auch nicht erfahren.

Übertragen auf gesamte Deutschland ist die gleiche Probleme.

Und bis heute haben sehr viele Hörbehinderten keine vollständige Zugang zur Gesellschaft bzw. Teilhabe an der Gesellschaft. Die größte Hürde ist: Die Kommunikation. Die Barriere ist gewaltig, da die Gebärdensprachdolmetschern sehr sporadisch verfügbar sind. Unser Leben ist noch schwerer, da die Gebärdensprachdolmetschern selbst für sportliche Aktivitäten kaum zur Verfürgung stellen können. Und einzige Beispiel von viele Dinge haben die Hörbehinderten noch nicht: Technik-Kurse in Gebärdensprache, Lizenz oder Ausbildung als Guide und so weiter. Ziel des Projekts ist: Barrierefreiheit schaffen, Teilhabe an der Gesellschaft, die Akzeptanz zwischen zwei "Welten" zu schaffen.
Projekt
Durch meine starke einsame Aktivitäten im MTB hat mir bewegt, die Motivation in das Projekt zu engagieren. Weil ich kaum Kontakte zu Hörenden wegen der Kommunikation knüpfen konnte. Und auch weil sehr viele meine Anfrage für Tour oder Kurs (sogar in Gran Canaria zum Beispiel) wegen der Hörbehinderte abgelehnt hat.

Was mache ich dann: Ich habe dann Deutschlandsweit nach gebärdensprachliche Guide gesucht. Es gab keiner. Erschwert kommt hinzu, dass sehr viele Hörbehinderten die Mountainbike nicht ganz kennen. Sehr viele Möglichkeiten sind die nicht bekannt und halten mich für verrückt. Der Trail bergab fahren? Spinnst du. Oder: Ich kann nicht, der gehört doch zu Spitzensportler. MTB ist inzwischen schon Massensport geworden. Und die Hörbehinderten? Sie gibt ja, meist versteckt oder als einsam, weil man nicht glauben könnte, dass jemand andere auch MTB fahren könnte.

Die ganze Zeit fuhr ich allein mit meinem Mountainbike. Und ich habe paar private Kontakte geknüpft, die gute MTB beherrschen können. Und ich bin dann auch in MTB-Verein (Hörenden) beigetreten. Trotz der Kommunikationsbarriere habe ich da sehr viel gelitten um das Technik und die Fähigkeiten zu erwerben.

Meist war ich allein, da ich mit niemand wegen der Kommunikationsbarriere unterhalten könnte. Mit gewonnene Technik/Fähigkeiten möchte ich an Hörbehinderte über unser MTB-Kurs auch weitergeben. Umgekehrt sorge ich auch dafür, dass die Hörende sich über die Hörbehinderten auch kennen und alle mögliche Barriere einer Abhilfe schaffen. Durch gegenseitige Verständigen zum Beispiel.

Seit 1.Juli 2013 engagiere ich mich. Der einzige Verein, an dem ich als 1.Vorsitzender arbeite, haben die Mitglieder meine Idee und Aktivitäten mit großer Begeisterung angenommen und mich die Freigabe der Gründung des Projekts gegeben: Mountainbike (Abkürzung: MTB). Daher läuft das Projekt "Mountainbike" wegen der Versicherungsfrage über dem Verein seit 1.Januar 2015. Das Projekt ist völlig unabhändig. Das heißt: Ich leite das Projekt ganz allein und ehrenamtlich. Ich bin dabei MTB in Deutschlandsweit aufzubauen, indem die Vereinen gebildet werden sollen. Inzwischen sind wir zu dritt besetzt: Leon Baumgärtner und Timo Winkelmann. Vierte Guide verfolgen wir mit Interesse und hoffen, dass er sich auch zu unser Projekt anschließt.
Ziel
Mein Ziel ist das Projekt mit Nachhaltigkeit fortzusetzen. Die Inklusion in der Gesellschaft ist die größte Hürde, da sehr viele Barriere noch vorhanden sind. Unser Projekt ist zurzeit durch drei gehörlosen Leute besetzt, die wir alle ehrenamtlich arbeiten.

Wir arbeiten an folgende Ziele:
  • Die Angeboten für Hörbehinderte schaffen. Zum Beispiel: Kurse, Touren, Workshop und viel mehr.
  • Die Teilhabe an der Gesellschaft ermöglicht. Zum Beispiel: Nicht mehr durch Hörbehinderte als Grund für die Teilnahme an Kurs oder Tour außerhalb unsere Organisation abzulehnen.
  • Das Technik des Fähigkeiten an Hörbehinderten auch ausbilden zu lassen und weiterzugeben. Erst da können die Hörbehinderte dann auch teilhaben, weil sie auch fahren können.
  • Die Kurse für Hörbehinderte und Hörende mit Gebärdensprache-Kenntnisse anzubieten (Inklusion). Damit die Hörende über unser Kultur auch kennenlernen können. Für die Hörbehinderte die Möglichkeiten dann erweitern.
  • Die Sicherheit des Befahren für Hörbehinderte auch massiv erhöhen. Zum Beispiel: BikePark, Singletrail und Trail.
  • Die Kommunikationsbarriere eine Abhilfe schaffen. Zum Beispiel: Teilnahme an Tour ohne Gebärdensprachedolmetscher.
  • Die Interessengruppe in Deutschland zu bilden. Langfristig die Vereinen bilden lassen. Zum Beispiel: NRW und Baden-Württemberg sind schon da.
  • Das Lizenz als Guide (über DIMB oder DAV). Wir streben eine hochwertige Ausbildung an, damit die hörbehinderte Guide mit Gebärdensprache auch anerkannt werden können. Bisher hat DAV und DIMB da sehr passiv reagiert. Trotz unsere viele Nachfrage. Wir arbeiten daran, die Ausbildung für Hörbehinderte auch anzubieten! Bisher größte Hürde: Die Kosten für Gebärdensprachedolmetscher!
  • Die Öffentlichkeitsarbeit wie Infomaterial, Broschüre und so weiter einzusetzen.
  • Mittelfristig die Leistungssport auch anzubieten.
Das ganze Projekt finanzieren wir aus eigene Mittel. Wir bekommen kein Cent an Zuschuss oder Fördergelder durch gehörlose Sportverband, hörende Sportverbände, und so weiter. Unser Verein stellt uns nur die Kapazität der Homepage zur Verfügung!